Gastbeitrag von Bernd Lucke – Italiens Verschuldung steigt immens, doch Rom wird ungeschoren davonkommen

Anfang Oktober gab die italienische Regierung bekannt, sich deutlich stärker verschulden zu wollen, als es der eigene Finanzminister Tria für richtig hielt. Diese Entscheidung ist deshalb eine Provokation, weil Italien seit langem einen viel zu hohen Schuldenstand hat und durch den Stabilitäts- und Wachstumspakt der Verpflichtung unterliegt, diesen Schuldenstand zu reduzieren, statt ihn weiter zu erhöhen.Von FOCUS-Online-Experte Bernd Lucke

Gastbeitrag von Bernd Lucke – Ex-AfD-Chef fordert in Italien-Krise: „Eurostaaten müssen sich an Verträge halten“

Anders als die Bundeskanzlerin suggeriert, war die Euro-Rettungspolitik nie alternativlos. Aber gerade diese Politik hat dazu geführt, dass jede weitere Entscheidung ebenfalls als alternativlos dargestellt wird. Der ersten Fehlentscheidung folgen zwanghaft die nächsten.Von FOCUS-Online-Experte Bernd Lucke

Gastbeitrag von Bernd Lucke – Nach Rede im EU-Parlament: „Macron belässt es beim oberflächlichen Blenden“

Der französische Staatspräsident hat vor dem Europaparlament gesprochen. Es sollte erkennbar eine große Rede sein, voll von europäischem Enthusiasmus. Doch nüchtern betrachtet, muss man sagen: Macron hat zwar gute Absichten, aber er bestach nicht gerade durch profunde Kenntnisse der europäischen Probleme und ihrer politischen Fallstricke.Von FOCUS-Online-Experte Bernd Lucke

Debatten – Über die Freiheit des Andersdenkenden

Am Freitag ist der katalanische Separatistenführer Carles Puigdemont aus der Haft entlassen worden, über seine Auslieferung an Spanien ist jedoch noch nicht entschieden worden. Der EU-Abgeordnete und Wirtschaftsprofessor Bernd Lucke besuchte den Katalanen im Gefängnis in Neumünster. Und fordert politisches Asyl für Puigdemont in Deutschland. Seine Eindrücke hielt Lucke für den FOCUS fest.

EZB – Der 750-Milliarden-Euro-Handschlag: Bereitet Draghi Deutschlands Euro-Austritt vor?

Zwei italienische Europaabgeordnete haben in der letzten Woche einen bemerkenswerten Brief von Mario Draghi, dem Präsidenten der Europäischen Zentralbank, erhalten. Der Brief ist bemerkenswert, weil Draghi in völliger Abwendung von der bisherigen Sprachregelung der EZB offen über die Möglichkeit sprach, dass ein Staat aus dem Euro austreten könnte.Von FOCUS-Online-Experte Bernd Lucke