CSU nur in Bayern wählbar – Anwaltspaar ficht Bundestagswahl an

Wegen der eingeschränkten Wählbarkeit von CDU und CSU in Deutschland bei der jüngsten Bundestagswahl hat das Nürnberger Anwaltspaar Rainer und Christine Roth das Ergebnis des Urnengangs angefochten.

  • Denkender Bürger

    Im Grunde ist dem Anwaltspaar recht zu geben. DieEinschränkung der Wählbarkeit der CSU auf Bayern stellt tatsächlich eine zweifelhafte beschränkung des Wahlrechts dar.
    Ob der gewünschte Effekt eintritt, schein im Hinblick auf die Unzufriedenheit der bevölkerung mit Merkels Politik aber eher fraglich. Vielmehr wäre wohl zu erwarten, daß die CDU noch herbere Verluste hinnehmen muß – einmal an die CSU und einmal an die AfD.
    Und wer weiß, ob es danach nicht für eine Regierungs-Koalition aus CSU und AfD reichen würde oder die CDU gar zur 5-%-Partei verkommt …

  • Schimon Semp

    Ich halte dieses Vorbringen für unsinnig. Es wird keine Person oder Partei, die kandidieren will, staatlicherseits daran gehindert, dies zu tun. Sollten dann, konsequent weitergedacht, auch neue Parteien nur kandidieren dürfen, wenn sie dies im ganzen Land tun? So würde man neue Parteien be- und verhindern.