+++ Karneval 2017 im News-Ticker +++ – Frauke Petry erhält Schrott-Orden „Pannekopp“

+++ Karneval 2017 im News-Ticker +++: Frauke Petry erhält Schrott-Orden „Pannekopp“

Dienstag, 28.02.2017, 11:30

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Karneval 2017: Die Jecken sind los! Am 23. Februar beginnt mit der Weiberfastnacht die fünfte Jahreszeit, bis das närrische Treiben am Aschermittwoch seinen Höhepunkt findet. Verpassen Sie bei FOCUS Online keine News rund um den Karneval.

Schrott-Orden „Pannekopp“ für Frauke Petry

11.29 Uhr: Dortmund – AfD-Chefin Frauke Petry hat den Anti-Orden „Pannekopp“ des Ruhrgebietskarnevals gewonnen. Die karnevalistisch-boshafte Auszeichnung wird in jedem Jahr vom Team des „Geierabends“ in Dortmund verliehen. Petry erhalte den aus Stahlschrott zusammengeschweißten Orden für eine Bemerkung über ihre Jugendzeit in Bergkamen bei Dortmund, teilten die Veranstalter am Dienstag mit. Demnach hatte sie gesagt, dort habe es schon in den 1990er Jahren rechtsfreie Räume gegeben – „No-Go-Areas“. Die „Geierabend“-Leute schlussfolgern: „Petry geht gar nicht! Wo sie erscheint, breitet sich schlagartig eine mobile No-Go-Area aus.“

Aus diesem Grund, so albern die Veranstalter weiter, könnten sie Petry die 28,5 Kilo schwere Auszeichnung auch nicht um den Hals hängen, wie es die Statuten eigentlich fordern. Weil sie ja eine No-Go-Area um sich herum verursache, müsse sie den Orden selbst auf einem menschenleeren Zechenplatz abholen. Getragen werden muss das Schandmal bis zum Ende der Fastenzeit. Wohl deshalb hat bislang auch kaum jemand der Geehrten die Auszeichnung entgegengenommen. Ermittelt wird der Gewinner immer durch Publikumsentscheidung bei den „Geierabend“-Sitzungen.

Karneval in Dagebüll: „Der Norden ausser Rand und Band“

10.54 Uhr: Dagebüll – In Schleswig-Holstein feiern die Karnevalisten heute so richtig ausgelassen und hemmungslos! Der Ankerherz Verlag hat das wilde Treiben in einem Twitter-Post festgehalten. „Der Norden ausser Rand und Band“, titelt der Verlag. Dem lässt sich nichts hinzufügen.

Unwetter sorgen für frühes Ende am Rosenmontag in Mainzer Innenstadt

9.30 Uhr: Mainz – Gewitter mit Regen und sturmartigen Böen haben am Montagabend das närrische Treiben in der Karnevalshochburg Mainz gestört. Laut Polizei musste das Bühnenprogramm in der Innenstadt aufgrund einiger heftiger Windstöße vorzeitig beendet werden. Zuvor mussten die Veranstalter auch die Sanitätszelte sturmsicher machen. Die meisten Narren wanderten ab und traten den Heimweg an. Das Narrenzelt und die sogenannte Fastnachtsalm blieben noch etwa zwei Stunden offen.

Auch in anderen Regionen in Rheinland-Pfalz und dem Saarland sorgten Unwetter für Probleme. So verursachten starke Sturmböen am Montagabend im Leiningerland in der Pfalz zum Teil erhebliche Schäden. Nach Polizeiangaben wurde in Hettenleidelheim (Kreis Bad Dürkheim) ein Dach abgedeckt. In Carlsberg (ebenfalls Kreis Bad Dürkheim) fiel ein Baum auf ein Hausdach. Verletzt worden sei dabei niemand. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte zuvor vor stürmischen Böen und Sturmböen gewarnt. Am Dienstag sollte dann ein Tief das Wetter im Saarland und in Rheinland Pfalz bestimmen.

Karnevalisten feiern weitgehend friedlich – Weniger Vorfälle

8.39 Uhr: Düsseldorf – Nach den großen Rosenmontagszügen in Düsseldorf und Köln haben die Karnevalisten am Abend und in der Nacht weitgehend friedlich weitergefeiert. „Natürlich gab es die typischen, alkoholbedingten Auseinandersetzungen, aber alles in allem war es ruhiger als im vergangenen Jahr“, sagte ein Sprecher der Kölner Polizei am Dienstagmorgen.

Auch in Düsseldorf gab es nach Polizeiangaben zwar die üblichen Einsätze mit Betrunkenen, insgesamt hätten sich aber nur drei Menschen bei Rangeleien leicht verletzt. Auch in der Landeshauptstadt habe es weniger Vorfälle als an Karneval 2016 gegeben. Eine genaue Bilanz werde noch erstellt.

Die Sicherheitsvorkehrungen in den Karnevalshochburgen waren in diesem Jahr verschärft worden. In Köln waren an Rosenmontag 1700 Polizisten im Einsatz, in Düsseldorf etwa 1000. Als Reaktion auf Terroranschläge wie in Berlin und Nizza durften keine Lastwagen in die Innenstädte fahren.

Der Kölner Polizeipräsident Jürgen Mathies zeigte sich zufrieden mit dem bisherigen Verlauf. „Das sieht insgesamt […] ganz positiv aus“, sagte Mathies im Sender WDR 2. Das Sicherheitskonzept habe gegriffen.

Straßenfastnacht geht zu Ende

Dienstag, 28. Februar, 8.05 Uhr: Mainz – Die Fastnachtszeit neigt sich langsam aber sicher dem Ende entgegen. Am Dienstag sind in Rheinland-Pfalz noch einige Umzüge geplant, bevor am Aschermittwoch alles vorbei ist. So wollen etwa im pfälzischen Bad Dürkheim (11.11) oder in Montabaur (14.11) im Norden des Landes die Narren durch die Straßen ziehen. In der Fastnachtshochburg Mainz verteilen die Karnevals-Korporationen bei einer sogenannten Kappenfahrt durch die Innenstadt noch einmal Süßigkeiten an die Kinder.

Hunderttausende hatten am Montag auf den Straßen der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt den Umzug geschaut und Fastnacht gefeiert. Er war nach Angaben der Organisatoren mit neun Kilometern Länge der längste in der Geschichte der Stadt.

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